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Schön eisig / Frostschutz-Tipps für Haut & Haar

Am Wochenende sind noch einmal klirrend kalte Minusgrade angesagt. Für Haut und Haare ist die trockene Kälte eine besondere Herausforderung, vor allem wenn drinnen auch noch trockene Heizungsluft wartet. Aber mit ein paar kleinen Frostschutz-Tipps kommt ihr gut gepflegt und geschützt durch die eisige Zeit.

Wenn die Temperaturen zu weit in den Minusbereich gehen, kann die Haut nicht mehr genügend Talg produzieren und Feuchtigkeit halten. Sie wird rau, rot oder sie juckt. Das merkt man natürlich als erstes an den Stellen, die nicht durch Kleidung geschützt sind, wie das Gesicht und die Hände.

Trockene Heizungsluft und der Wechsel zwischen warm und kalt bedeuten neben der eisigen Kälte draußen auch Stress für unsere Haut. Hier kann man z.B. schon mal für etwas Feuchtigkeit in der Zimmerluft sorgen und Luftbefeuchter nutzen. Wohltuend sind auch Toner, die man sich drinnen einfach mal auf’s Gesicht oder ins Haar sprüht. Diese sollten aber ohne Alkohol sein, da Alkohol noch weiter austrocknet. Super sind z.B. Hydrolate oder Pflanzensäfte. Übrigens hilft so ein Spray auch gut gegen flirrende Haare, die durch Wollmützen & Co. statisch aufgeladen sind.

Cleansing Reduction / Weniger ist mehr

Außerdem gilt es jetzt nicht allzu heiß zu duschen, damit Haut und Haare nicht noch stärkeren Temperaturwechseln ausgesetzt sind und weiter austrocknen. Überhaupt wäre es jetzt super, wenn man sich etwas weniger wäscht und weniger Seife benutzt. Das hört sich jetzt wohl für einige sehr speziell an, ist aber unter dem Stichwort ‘Cleansing Reduction’ mittlerweile eine richtige Beauty-Bewegung geworden. Und viele haben während des Corona-Lockdowns eh schon selbst die Erfahrung gemacht, dass beim Waschen oft weniger mehr ist. Ansonsten probiert es mal aus.

Fett, Fett, Fett

Das A und O ist für die Haut jetzt Fett, z.B. in Form von Sheabutter. Auch, wenn ich nicht so der Fan von Ölen bin, gebe ich meiner Gesichtscreme jetzt im Winter immer 1-2 Tropfen eines guten Öls zu (z.B. Arganöl, Nachtkerzenöl, Aprikosenkernöl, Karottenöl oder Traubenkernöl). Die Tropfen mische ich einfach vor dem Eincremen in der Handfläche in die Gesichtscreme. Wenn man einen Schnee-Spaziergang machen will oder länger draußen ist, kann man auch gut noch einmal etwas Sheabutter über die normale Gesichtscreme schmieren und damit die Haut etwas besser schützen.

Auch die Lippen benötigen jetzt eine Extraportion Fett. Hierfür eignet sich z.B. auch einfache Sheabutter. In meinem “Kussbereit”-Set sind auch schön fettige Bestandteile enthalten, die für geschmeidige Lippen – auch im Winter – sorgen.

Die gleiche Mischung (aus Sheabutter, Kokosöl und Bienenwachs) nutze ich übrigens im Winter auch für meine Hände und ‘salbe’ sie damit vor dem Schlafengehen ein. Denn bei den Händen kommt noch dazu, dass sie besonders häufig gewaschen werden und dadurch die natürliche Schutzbarriere aus dem Gleichgewicht gerät.

Aber zu dicht darf die fettige Schutzschicht auch nicht sein, denn wenn die Haut gar nicht mehr atmen kann, schafft sie es nicht mehr ihre eigene Schutzmechanismen im Gleichgewicht zu halten und bietet einen Nährboden für Bakterien. Daher sollte man fettige Cremes oder Butter immer nur ganz dünn auftragen.